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In der Reihe “Große Frauen” steht in diesem Jahr die Künstlerin Frida Kahlo im Mittelpunkt.
Als Tochter eines nach Mexiko emigrierten deutschen Fotografen und einer indigenen Mutter lernte Frida Kahlo (* 1907 und † 1954 in Coyoacan, Mexico-Stadt, Mexico) schon früh zu beobachten und zu fotografieren. Durch Krankheit und Unfall körperlich beeinträchtigt und oft ans Haus gebunden, begann sie zu malen und wurde selbst zu ihrem vertrautesten Motiv. Die Malerei wurde zum Ausdruck ihrer seelischen und körperlichen Qualen.
1929 heirate sie den weit älteren Maler Diego Rivera, der sich bereits einen Namen wegen seiner politisch-revolutionären Wandbilder gemacht hatte. Gemeinsam unterstützten sie die russischen Revolutionäre Trotzki und -später- Stalin. Beide hatten viele Affären, waren aber dennoch eng verbunden. Zeitweise flüchtete sich Frida Kahlo auch in den Alkohol.
Die Bilder Frida Kahlo’s wurden von der mexikanischen Regierung zum „nationalen Kulturgut“ erklärt. Ihre Liebe zur indigenen Tradition, ihr leidenschaftlicher Patriotismus und revolutionärer Eifer trugen zur Mythosbildung bei. Ein großer Teil ihrer Gemälde und ihres Besitzes wird in ihrem Elternhaus, dem „Casa Azul“ gezeigt, in dem sie auch mit ihrem Ehemann lebte.
Nina Wittemer wird die Besucher mitnehmen in das ungewöhnliche Leben der Frida Kahlo.
Vorab, um 15.30 Uhr, wird für 3 € Kaffee und Kuchen angeboten. Für den Vortrag wird ein Kostenbeitrag von 7 € erhoben.
Sowohl für das Kaffeetrinken als auch für den Vortrag ist eine Anmeldung telefonisch unter 05141 - 279 155 oder per Email unter info@mgh-celle.de erforderlich.
